Präsidentin Petra Enzenhofer, MA
Sekretärin: Dr.in Sigrid Rudolph-Urbanek
„Ein Traum, den man allein träumt, ist nur ein Traum. Ein Traum, den man zusammen träumt, wird oft zur Wirklichkeit“. John Lennon
„Eine meiner wesentlichen Zielsetzungen war es, durch ein gediegenes Miteinander im Clubleben voneinander zu lernen und zu profitieren und unsere gemeinsamen Ressourcen zu nützen, um dadurch gestärkt nicht nur füreinander, sondern vor allem auch für Frauen und Mädchen, die es im Leben nicht gut getroffen haben, dazusein. Gemeinsam wollen wir ihnen helfen und ihnen finanzielle, physische und psychische Unterstützung zukommen lassen, damit sie ihr Leben möglichst selbstständig meistern können“, beschreibt Petra Enzenhofer das Motto für ihre Funktionsperiode.
Gleich zu Beginn der Präsidentschaft wurde das Jubiläum „100 Jahre allgemeines Wahlrecht für Frauen in Österreich“ gefeiert. Rückblickend auf diese letzten hundert Jahre ist in Bezug auf die Rechte, die Anerkennung und die Gleichstellung der Frauen bereits einiges erreicht worden. Dennoch stoßen wir immer noch auf Ungerechtigkeiten und Barrieren. So ist laut UN Women Statistik 2018 weltweit jede dritte Frau Opfer physischer, psychischer oder sexueller Gewalt. Nach wie vor zählt Gewalt gegen Frauen zu den am weitest verbreiteten Menschenrechtsverletzungen. „Tatsache ist, dass man dagegen und gegen andere Unzulänglichkeiten dringend etwas unternehmen muss“, betont Petra Enzenhofer.

Wir nahmen zum Beispiel an einem – durch die Stadt St. Pölten initiierten – Projekt teil und betreuten gemeinsam mit den anderen St. Pöltner Serviceclubs in der Adventzeit einen Punschstand am Christkindlmarkt am Rathausplatz. Dies trug nicht nur zum Kennenlernen und Vernetzen mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen St. Pöltner Serviceclubs bei, sondern gemeinsam konnten wir auch eine beträchtliche Geldsumme erwirtschaften, die dann abschließend im Rahmen einer Sendung im ORF an die Aktion „Weihnachtswunder – Licht ins Dunkel“ übergeben wurde.
Mit den finanziellen Einnahmen der von unserem Club gestalteten Events und Zusammenkünfte, wie durch das alljährlich abgehaltene Konzert oder durch die im Landesklinikum stattfindende Veranstaltung „Orange
the World“, konnten wir Institutionen wie das St. Pöltner Frauenhaus, die Emmaus Frauenschlafstelle und die Cityfarm, den Antlashof, den Verein “Gelebte Hoffnung“ und das Autismuszentrum unterstützen.
Auch trugen etliche clubinterne Vorträge unserer Schwestern und einige Gastvorträge (z.B. der des bekannten Psychologen und Buchautor Dr. Norman Schmidt zum Thema Abschalten und Auftanken – eine Burnoutprävention) zu unserer Bewusstseinserweiterung und zur Bereicherung des Clublebens bei.

Ab März 2020 wurde dann allerdings wegen der Covid 19-Pandemie und des ersten Corona-Lockdowns allen weiteren geplanten Vorhaben und Clubtreffen ein jähes Ende gesetzt. Dennoch gelang es, unterstützt von der österreichischen soroptimistischen Union, Tablets anzukaufen und an Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeheimen zu verschenken. Gerade in dieser einsamen und schwierigen Zeit, in der man in diesen Einrichtungen wegen der Gefahr einer Ansteckung mit Covid 19 keinen Besuch empfangen durfte, sollten unsere Tablets den Bewohnerinnen und Bewohnern zumindest den digitalen Austausch mit der
Außenwelt zu erleichtern.
Zusammenfassend sei gesagt, dass gerade in diesen Coronamonaten das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserem Club stark verspürt und uns vor Augen geführt wurde, welche Bedeutung unsere Clubgemeinschaft für uns alle hat – ganz nach dem Motto „Miteinander- Voneinander- Füreinander“
